Der Anfang

Am 05.12.2009 hat Kirsten angefangen mich zu entgiften.

Das geht wie folgt: Ich habe erst mal nur Pferdefleisch mit einem Darmreinigungsmittel und einem Teelöffel Öl bekommen. Außerdem Mineralstoffe.

Nach einer Woche gab es auch noch ein Entgiftungsmittel dazu. Na ja, was soll ich sagen, das Kratzen ging wieder los. Wunde Stellen in den Achselhöhlen und die Ohren waren betroffen, aber das haben uns die Berater ja prophezeit. Wenn man die Entgiftung macht, kommt die Allergie wieder. Der Körper muss sich mit den Stoffen, die aus den Entgiftungsorganen geschwemmt werden, auseinander setzen. Aber die Symptome werden mit der Entgiftung immer weniger.

Durchhalten ist die Parole

Als das Darmreinigungsmittel zu Ende war, hat Kirsten mir dann ein Mittel gegeben um die Darmflora aufzubauen. Ich kann euch sagen: Immer nur Pferdefleisch ist auf Dauer langweilig, aber dann habe ich auch Kaninchenfleisch bekommen. Das macht die ganze Sache doch wieder interessanter.

Jetzt bin ich durch mit der Entgiftung und mir geht es so was von gut. Ich bin wesentlicher fitter und agiler. Würde am liebsten den ganzen Tag spielen und toben. Gut, ich beschränke mich auf die Zeiten bei den Spaziergängen und wenn Kirsten und Lutz zwischendurch Zeit haben. Aber immer mal wieder probieren schadet ja nicht. Und manchmal habe ich ja auch Erfolg.

Jetzt bin ich mit der Entgiftung und Darmsanierung durch und ab nächste Woche gibt es Rind und Huhn usw. Ich werde berichten, ob ich diese Fleischsorten, auf die ich eigentlich allergisch reagiere, jetzt wieder bedenkenlos fressen kann.

Fazit

Durch die Umstellung von „Industriefutter“ auf B.A.R.F. geht es mir besser, aber durch die Entgiftung bin ich erst wieder der junge Hund geworden, der ich eigentlich bin.

Nach der Entgiftung

Moin,

wie versprochen, hier nun der Bericht von meinen Erfahrungen nach der Entgiftung:

Ich wollte es nicht glauben, aber vor zwei Wochen (ca. 05.02.2010) fand ich in meinem Napf Rindfleisch, Pansen und Blättermagen. Wau, ist das lecker.

Das gibt es jetzt regelmäßig. Erst habe ich mich ja gewundert. Zwischendurch, also letztes Jahr, gab es schon mal Blättermagen. Nur einmal und ein paar Tage später ging das Kratzen wieder los. Also dachte ich mir, nicht zu früh freuen, wer weiß, wann es das wieder gibt.

Am nächsten Tag und am nächsten und am nächsten…

Das kriege ich jetzt schon seit zwei Wochen immer wieder und ich kratze nicht!

Keine allergischen Reaktionen, weder an den Ohren noch unter den Achseln, kein Durchfall, nichts!

Das hat mir eine Beförderung eingebracht. Ich bin jetzt nicht nur der Haus- und Hofhund, sondern „Ehrenamtlicher Vorkoster“ geworden. Ich darf jetzt die neuen Rezepturen testessen und Vorkosten.

Mir bleibt nur zu sagen: Danke an Alle, die bei der Entgiftung mitgewirkt haben.
Ich werde zum Frühjahr noch nachreichen, ob es so geblieben ist.

Bis dann und eine schöne Zeit
Eure Candy

Neues von Candy

Mit der Entgiftung und dem anschließenden „Aufbau“ ging es mir super gut. Ich konnte alles wieder fressen ohne irgendwelche Überempfindlichkeiten. Hm….eigentlich nicht ganz richtig…. sobald ich irgendetwas fresse was Getreide beinhaltet bekomme ich innerhalb von 24 Stunden Hotspots. Aber inzwischen weiß wohl jeder, dass ich sowas nicht darf.

Kirsten hat mich dann leider im Frühsommer 2010 nochmal impfen lassen. Einen Tag nach der Impfung habe ich dann wieder angefangen zu kratzen. Kirsten ist dann sofort mit mir zum Tierarzt und hat ihm die Stelle gezeigt und gefragt, ob das eventuell von der Impfung kommen kann. „Nein, auf gar keinen Fall, das muss vom Futter kommen, das ist Candys Allergie.“ Also hat Kirsten mich nochmal entgiftet, aber so wirklich hat das nichts gebracht. Mal war das kratzen fast weg und dann bin ich wieder aufgeblüht. Nach mehreren verschiedenen Tierärzten und Tierheilpraktikerinnen die uns alle nicht helfen konnten landeten wir bei einer Tierärztin im Oldenburger Land. Die hörte sich unsere Geschichte an und sagte sofort: „Klarer geht es nicht, dass ist ein Impfschaden.“ Wir haben dann versucht auf homöophatischer Basis die Impfung auszuleiten, aber es war leider zu spät. Die Folgen der Impfung sind irreparabel.

Im Dezember 2012 sind wir dann umgezogen. Wir wohnen jetzt auf einem Resthof in Bad Zwischenahn und haben dort auch unser Geschäft. Dort trat dann Willi in mein Leben. Willi ist der Haus- und Hofkater. Bis zu diesem Tag hatte ich Katzen „zum fressen“ gern und plötzlich soll ich mit dem zusammenleben. 8 Jahre lang wollte ich mit jeder Katze „Katz und Maus“ spielen und dann wurde ich mit Willi „vergesellschaftet“. Hat ein bisschen gedauert, aber nach 6 Wochen haben wir zusammen in meinem Korb geschlafen. Heute werde ich jeden Morgen von Willi begrüßt, in dem er mir um meine Beine streicht und sein Gesicht an mir reibt.

Hier könnt Ihr mal lesen, wie Willi die Sache so sieht.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Lektüre
Eure Candy